BINGO-Aktionstage 2016 waren ein voller Erfolg

In diesem Jahr fand bereits zum fünfzehnten Mal die Berufsoffensive für Ingenieur/innen in Ostwestfalen-Lippe statt. Kurz: BINGO! Welche Möglichkeit und welche Aufstiegschancen sich mit der Ausbildung in den unterschiedlichen technischen Berufen bieten, konnten in diesem Jahr die rund 1000 teilgenommenen Schülerinnen und Schüler in 30 Unternehmen und Hochschulen der Region erfahren.
Im Rahmen der BINGO-Aktionstage haben die Jugendlichen jährlich die Chance in den intensiven Austausch mit Mitarbeitenden und Geschäftsführungen zu treten und sich über die technischen Studiengänge sowie die Vielfalt der technischen Berufe und Einstiegsmöglichkeiten zu informieren.

Hinter dem Begriff BINGO steckt die Berufsoffensive für IngenieurInnen in OWL, eine Initiative des Vereins OWL MASCHINENBAU. Ziel von BINGO ist, jugendliche Berufsanfänger über Tätigkeitsfelder, Aufstiegschancen, Beschäftigungsverhältnisse sowie mögliche Zugänge zu technischen Berufen zu informieren und wirkungsvolle Eindrücke zu geben. Und so boten in diesem Jahr beispielsweise die Firmen Phoenix Contact, Weidmüller Interface, Karl E. Brinkmann, DMG Mori, Wemhöner Surface Technologies, Böllhoff, Hanning Elektro-Werke, Hanning & Kahl GmbH und Co. KG, Siemens AG, EUSCHER GmbH & Co. KG, MIT – Moderne Industrietechnik GmbH & Co. KG, Brandt Kantentechnik oder die Meyra GmbH den Jugendlichen interessante Einblicke und ein praxisnahes Beispiel für die regionale Berufsorientierung.

Ausgerichtet wurden die Aktionstage von der Geschäftsstelle des OWL MASCHINENBAU e.V., den IHK`s Lippe und Ostwestfalen sowie der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe und pro Wirtschaft GT. Die zdi-Zentren Lippe.MINT, Minden-Lübbecke sowie experiMINT Bielefeld und Herford sind ebenfalls unterstützend bei der Organisation.

„Die Unternehmen haben den drohenden Fachkräftemangel im Blick. Bei den Erlebnistagen können sie potenzielle Nachwuchskräfte direkt ansprechen und für ihr Unternehmen sowie die technischen Berufe begeistern.“, weiß Imke Rademacher von OWL MASCHINENBAU um die Vorteile aus Unternehmenssicht. „Die Schülerinnen und Schüler kommen mit den Technikern und Ingenieuren an deren Arbeitsplätzen ins Gespräch. Und an Praxisstationen erproben sie mit viel Spaß ihre technischen Fertigkeiten.“, ergänzt Sandra Lüttecken von der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold. „Die Jugendlichen bereiten die Unternehmensbesuche im Vorfeld mit ihren Lehrern vor und setzen sich auf diese Weise aktiv über einen längeren Zeitraum hinaus mit ihrer beruflichen Zukunftsplanung auseinander“, lobt Dr. A. Heinrike Heil, Geschäftsführerin der Stiftung Standortsicherung.

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